Lesbos - wie sie JETZT helfen können

Beat Corona - Help Lesbos

Corona darf im Camp Moria keine Opfer finden! Unvorstellbar, wenn die Epidemie hier ausbrechen würde. Deshalb wollen wir uns an den Aktionen, die GAiN International ins Leben gerufen hat, beteiligen.
Jeder kann jetzt mithelfen!

1. Wir brauchen dringend Unterwäsche!

Die Geflohenen konnten praktisch nichts mitnehmen und haben nur das, was sie am Körper tragen. Männer, Frauen, Buben und Mädchen brauchen dringend Unterwäsche - Größe S und L.

Gerne kaufen wir für Ihre Spende die dringend benötigte Unterwäsche.
Spenden Sie mit dem Verwendungszweck: "Lesbos-Unterwäsche".

2. Windeln packen!

Im Camp Moria leben unfassbar viele Kleinkinder. Manche wurden hier geboren. Stoffwindeln zu waschen ist so gut wie unmöglich. Wasser ist nur wenige Stunden am Tag verfügbar. Windeln einzukaufen, ist für fast alle Familien zu teuer, der Weg zu weit und die angebotene Menge zu begrenzt. Windeln sind die dringendsten Artikel im ganzen Lager, sagen uns die Mitarbeiter vor Ort. 
Sie kaufen Windelpakete und schicken sie zu GAiN. Oder Sie senden uns einen Gutschein, den wir in in ganz Österreich bei einem der bekannten Drogeriemärkte einlösen können. Melden Sie sich hier, um festzustellen, wohin bzw. wo Sie Ihre Pakete schicken/abgeben können: E-Mail

3. Einen Quarantäne-Platz schaffen!

Im Lager kann sich niemand vor Ansteckung schützen. In einem abgeschlossenen Teil in der unmittelbaren Nähe des Flüchtlingscamps, werden unsere DART-Mitarbeiter eine Isolier- und eine Krankenstation einrichten.
Jede Person, die dort aufgenommen wird, braucht: Ein Campingbett, Bettdecke und zweifache Bettwäsche, Unterwäsche und ein Hygienepaket (Seife, Shampoo, Deo ...)
Für Ihre Spende von 50 € kann eine Person einen Quarantäne-Platz erhalten. 

Spenden Sie mit dem Vermerk: "Lesbos-Quarantäne"

Lesbos - warum wir helfen

Flüchtlingslager Moria

Mit der Schließung der Grenzen in Europa wurde der Weg vieler Geflüchteter nach Mitteleuropa unterbrochen. Nachdem sie um ihr Leben gerannt sind, um dem Krieg in ihren Heimatländern zu entkommen, sind diese Menschen nach einem, oft riskanten, Übersetzen mit Schlauchbooten aus der Türkei auf der griechischen Insel Lesbos gestrandet.

Das Lager, das ursprünglich als Kurzzeitunterkunft für 1.500 Personen geplant war, platzt jetzt aus allen Nähten. Waren es im Jahr 2019, als wir mit einem Team dort waren, noch ca. 11.000 Menschen, so leben jetzt bereits ca. 20.000 in diesem Camp. Es mangelt an Schlafplätzen, Decken, Kleidung und sanitären Anlagen. Menschen schlafen in Zelten, die nur ungenügend Schutz vor Kälte und Nässe bieten. Es herrscht pure Verzweiflung.

Immer öfter machen bereits die griechischen Bewohner der Insel ihrem Unmut Luft. Es kommt vereinzelt zu Angriffen auf die Geflüchteten, aber auch auf Mitarbeiter der Hilfswerke vor Ort.

Es ist ein Pulverfass. Wenn jetzt noch Corona ausbrechen würde, kaum auszudenken, was dann los ist.

Lesbos - wie wir helfen

Flüchtlinge am Rande Europas

Im Lager herrscht eine Atmosphäre von Leid, Ungerechtigkeit, Dunkelheit und so viel Hoffnungslosigkeit. Menschen stehen stundenlang Schlange, um etwas zu essen zu bekommen. Über 100 Menschen teilen sich eine Toilette! Duschen ist Luxus. Nachts trauen sich die Frauen nicht alleine in die Waschräume. Auch die Helfer verzweifeln, wenn sie die Bitten der Geflüchteten ablehnen müssen, weil es einfach an allem fehlt. GAiN hilft durch Hilfsgüter und Teams, die praktisch dort mitanpacken. Unsere Kollegen von GAiN Holland koordinieren diese Arbeitseinsätze von ehrenamtlichen HelferInnen. Die GAiNs in Holland, Deutschland, Schweiz und auch wir in Österreich sammeln fleißig für die Geflüchteten. Die Transporte erfolgen mit deutschen GAiN-Fahrzeugen.
Mehr Infos zu unserer Sammelaktion

Andrea Wegener, Mitarbeiterin von GAiN Deutschland, lebt seit November 2018 auf der Insel. Sie möchte die Welt dieser Menschen wenigstens etwas heller und hoffnungsvoller machen! Sie hilft praktisch im Camp mit und ist für die Gesamtkoordination der Arbeit von EuroRelief im Lager verantwortlich.

Lesen Sie auf Andreas Blog, was sie auf der Insel erlebt.

Andreas Blog

Ansprechpartner GAiN Austria, Administration, Patenschaften

Gloria Buttinger

+43 1 377 77 77

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